Matthias Stüwe

Elektrofahrzeuge für alle

Ob Ladesäulen-Ausbau, Kaufprämien-Verlängerung oder neue Automodelle: Bundesweit werden alle Hebel in Bewegung gesetzt, um Elektromobilität Schwung zu verleihen.

In den Stadtwerken arbeitet Matthias Stüwe daran, sie vor Ort auf die Straße zu bringen. Dass der steigenden Zahl von Elektroautos in Jena und der Region ein immer dichter werdendes Netz an Ladepunkten zur Verfügung steht, dafür sorgt Matthias Stüwe. Gemeinsam mit seinem Team ermittelt der Projektleiter für Elektromobilität bei den Stadtwerken systematisch den Bedarf und baut das Ladenetz Schritt für Schritt aus. Allein im öffentlichen Raum gibt es inzwischen mehr als 50 Ladepunkte. Für Stüwe ist sein Job aber mehr als ein reines Abarbeiten stetig steigender Aufträge, denn er steht voll und ganz hinter dem nachhaltigen Ansatz. Vor über 20 Jahren kam er von Greenpeace aus Hamburg zu den Stadtwerken nach Jena, wo er sich seit 15 Jahren als Vorstand der Klimaschutzstiftung Jena-Thüringen engagiert.

„Elektrofahrzeuge bieten viele Chancen, Mobilität umweltfreundlicher und nachhaltiger zu gestalten und zum Beispiel durch Carsharing sowie autonome Fahrzeuge langfristig deutlich weniger Autos auf den Straßen zu haben“, sagt Stüwe. „Wenn ich dazu meinen Beitrag leisten kann, dann tue ich das gern und aus voller Überzeugung.“ Neben dem Ausbau im öffentlichen Bereich liegen dem 57-Jährigen auch die Lademöglichkeiten im privaten Bereich am Herzen.  Er weiß:

„Langfristig werden 80 bis 90 Prozent der Ladevorgänge zu Hause oder auf Arbeit stattfinden. Hier arbeiten wir an Lösungen, um Elektromobilität alltagstauglich zu machen.“

Eins seiner jüngsten Projekte: Gemeinsam mit Jenas größten Wohnungsgesellschaften initiierte er eine Aktion für Mieter, die ihnen die Chance auf eine persönliche Lademöglichkeit in Wohnungsnähe bietet. Auf das Bewerbungsverfahren meldeten sich Mieter aus nahezu allen Stadtteilen. Für Matthias Stüwe ein klares Zeichen:

„Das Interesse an Elektromobilität ist da. Nun ist es an uns zu zeigen, dass sie auch funktioniert – für Mieter in Mehrfamilienhäusern genauso wie für Hausbesitzer.“

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